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Der 1968 geborene Virion Graçi
hat nach einem Sprach- und Literaturstudium als Journalist
gearbeitet und unterrichtet heute internationale
Literaturgeschichte an der Universität
seiner Heimatstadt
Gjirokastra in Südalbanien. Er ist in verschiedenen literarischen
Genres zu Hause, vor allem aber einer der bemerkenswertesten
Prosaisten der jüngeren Generation der Schriftsteller in Albanien.
Sein Roman "Verrückt im Paradies" erschien auch in
französischer Übersetzung im renommierten Verlagshaus Gallimard.
Anders als viele seiner Altersgenossen, die
die Realisierung literarischer Konzepte
in den Vordergrund ihres Schaffens stellen, legt Virion Graçi,
ohne seine ästhetischen Ansprüche herunterzuschrauben, Wert
darauf, Geschichten zu erzählen, die ein präzises Bild der
albanischen Wirklichkeit in der (lang andauernden)
"Transitionsphase" nach dem Sturz des Kommunismus liefern. |